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Nachhilfeprogramm gestartet

Das Land unterstützt ab sofort die Nachhilfe und Förderung für Schülerinnen und Schüler. Die Anträge unterstützen wir, indem wir unkompliziert die Nachweise für den Schulbesuch bereitstellen.

Das bereits in den Sommerferien 2020 erfolgreiche außerschulische Lern- und Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler wird neu aufgelegt und so ausgebaut, dass es auch während der Schulzeit zusätzlich zum Unterricht wahrgenommen werden kann. Dafür wird das Land erneut mit privaten Bildungsanbietern zusammenarbeiten. Sobald die privaten Bildungsanbieter ihre Lernangebote wieder durchführen können, kann jede Schülerin und jeder Schüler einer allgemein bildenden Schule oder eines Fachgymnasiums in Mecklenburg-Vorpommern dann bis zu 30 Förderstunden à 45 Minuten in Anspruch nehmen. Dieses Programm läuft sowohl zusätzlich zum Unterricht während der Schulzeit als auch während der Ferien. Das Angebot kann unabhängig von einem bereits bestehenden privat finanzierten außerschulischen Lern- und Förderangebot oder einer bereits laufenden Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT-Leistung) in Anspruch genommen werden.

Ab dem 10. Mai 2021 wieder möglich sein wird, zusätzliche außerschulische Lern- und Förderangebote in Anspruch zu nehmen:

  • befristet bis zum letzten Freitag der Sommerferien am 30. Juli 2021,
  • freiwillig bis zu 30 direkt pädagogisch begleitete Förderstunden à 45 Minuten je
    Schülerin/Schüler,
  • durch das Land bis zu einem Förderstundensatz von 12,50 EUR je Schülerin/Schüler finanziert,
  • sowohl in der Schulzeit (zusätzlich zum Unterricht) als auch in der Ferienzeit.

Angepasst an die derzeitige Situation ist – solange keine Präsenzangebote möglich sind – auch die Wahrnehmung pädagogisch begleiteter onlinebasierter Lern- und Förderangebote der unter Schritt 3
benannten außerschulischen Anbieter möglich.
Sind Präsenzangebote möglich, diese aufgrund einzuhaltender Hygienemaßnahmen zunächst allerdings nur als Einzelförderung, entscheiden Sie, liebe Eltern bitte selbst, ob ein solches Angebot bei
eventuell erforderlicher privater Zuzahlung wahrgenommen werden soll oder abgewartet wird, bis die Teilnahme in einer geförderten Kleingruppe in Präsenz möglich wird.

Wer kann ein Lern- und Förderangebot im Rahmen des Landesprogrammes wahrnehmen?
Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2020/2021 an einer allgemein bildenden Schule in Mecklenburg-Vorpommern lernen.
Ein solches Angebot kann ganz unabhängig von einem bereits bestehenden privat finanzierten außerschulischen Lern- und Förderangebot oder einer bereits laufenden Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT-Leistung) in Anspruch genommen werden.
Was ist dafür zu tun?
Schritt 1: Der Berechtigungsschein wird hier angefordert:
den Berechtigungsschein zusenden lassen, ausdrucken und mit den erforderlichen Angaben zur Schülerin/zum Schüler ausfüllen.

Schritt 2: Die Bestätigung des Schulbesuches im Schuljahr 2020/2021 erfolgt durch die Schule. Dafür werden Unterschrift und Stempel der Schule auf dem Berechtigungsschein eingeholt. (durch Sekretariat – auch eingescannt möglich)
Schritt 3: Der so ausgefüllte Berechtigungsschein wird bei einem selbst gewählten Anbieter von Lern und Förderangeboten vorgelegt, das Angebot vereinbart und gestartet. Außerschulische Anbieter von Lern- und Förderangebote können z. B. Nachhilfeinstitute oder aber auch
Einzelpersonen sein, die gewerblich oder freiberuflich tätig sind, in Mecklenburg-Vorpommern ansässig oder niedergelassen sind und ihre Angebote in Mecklenburg-Vorpommern unterbreiten.
Schritt 4: Am Ende der Lernförderung wird die Durchführung auf dem Berechtigungsschein mit Unterschrift bestätigt, damit der Anbieter seine Leistung gegenüber dem Land MecklenburgVorpommern ordnungsgemäß abrechnen und seine Vergütung von dort erhalten kann.

Schachtische sind angekommen

Die Schachtisch konnten aus Mitteln des Bürgerfonds des Landtags Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt werden. Wir freuen uns über die Stärkung des Schachstandortes und die neuen Möglichkeiten auf unserem Schulgelände.

Text und Fotos: J. Bonin

Jugend forscht – auch in diesem Jahr tolle Erfolge für unsere Schule

Der 31. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ wartete mit ganz neuen Herausforderungen auf. Große Schwierigkeiten in der Erarbeitung der Projekte gab es zu bewältigen, z.B. gab es keinen Zugang zu unterstützenden Firmen und Instituten, Kontaktbeschränkungen, die die praktische Untersuchungen erschwerten oder ganz unmöglich machten. Kein „face to face“-Gespräch mit der Jury, kein Austausch mit anderen Teams in der Rostocker Stadthalle, sondern alles online. Diesen Herausforderungen stellten sich die Teams unserer Schule und das sehr erfolgreich.

Im Bereich Schüler experimentieren errang Kai Sens aus Klasse 8 einen ersten Preis im Fachgebiet Physik mit seiner Arbeit zur „Polarisationsmikroskopie“ von Mikroorganismen des Tümpels im Botanischen Garten. Unterstützt wurde er dabei vom Schulerforschungszentrum. Ebenso erfolgreich waren Tyler Rieß und Henning Szumotalski Klasse 6 im Bereich Technik mit ihrem Projekt „Der drehende Schornstein“. Sie untersuchten den Einsatz und die Funktionsweise des Flettner Rotors auf der „Copenhagen“. Auch diese Arbeit wurde mit einem ersten Preis und einem Sonderpreis belohnt.

Am Landeswettbewerb der Jungforscher beteiligte sich Tom Ole Heidenreich erfolgreich. Er untersuchte die Auswirkungen der Schließung der Schleuse auf die Habitate unter dem Thema „Untersuchungen an Fischartengemeinschaften des kleinskaligen Niveaus“.

Adrien Lass und Sascha Reinke entwickelten einen Prototyp zum automatischen Schmelzen von PE mit Laser. Ihr Projekt „Alf for Recycling“ wurde mit dem Sonderpreis REset Plastic ausgezeichnet.

Anna Lena Wolf und Luca Kukuk befassten sich mit „Lebenden Lichtern“  und bauten ebenfalls einen Prototyp für eine nachhaltige in den Boden integrierbare Beleuchtung und errangen damit den zweiten Preis im Fachgebiet Technik.

War das alles…? NEIN!

Zwei Teams unserer Schule wurden Landessieger und werden MV beim Bundeswettbewerb vom 28. – 30. Mai vertreten.

Seit drei Jahren beschäftigt sich Isabell Zerfowski mit eingewanderten Arten in der Warnow. Im letzten Jahr fand sie in Liam Hartmann und Oscar Manolo Yucra von der Jenaplanschule gleichgesinnte Mitstreiter. Unterstützt vom IFaÖ gelangen ihnen wissenschaftlich fundierte Aussagen zur Einwanderung von Muschelarten – also „Neozoen in der Warnow“ – Erster Preis im Fachbereich Biologie.

Die Pandemie hat uns vor Herausforderungen gestellt, aber auch Sebastian Hilscher und Mohamed Alyousef auf die Idee für den „Automatisierten Haarschneider“ gebracht. Mit Konstruktion in CAD, Programmierung der Software und viel handwerklichem Geschick gelang es ihnen einen solchen Automaten zu bauen – Landessieg im Bereich Technik.

Für diese Teams gilt nun das Motto nach Jugend forscht ist vor Jugend forscht …

An dieser Stelle möchten wir aber auch allen Unterstützern danken, die namentlich nicht genannt wurden – ohne für Schüler offene Unternehmen und Institute, deren Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit helfen, wären diese Erfolge nicht möglich.

Text und Fotos: K. Mantau

Earthlings

Bist du ein Alien? Hast du einen anderen Planeten zum Leben? Wenn deine Antwort „NEIN“ lautet, dann solltest du anfangen etwas zu tun! 

Genau diese Frage ist der Ausgangspunkt für unser Projekt „Earthlings“ gewesen, welches wir in unserem WPU Kurs „eTwinning“ zusammen mit anderen Schülern aus der Türkei, Griechenland, Kroatien, dem Libanon, Polen, Rumänien und der Slowakei bearbeiten. Um miteinander zu kommunizieren und Ideen auszutauschen, sprechen und schreiben wir auf Englisch. Manche Teilnehmer des Projektes sprechen bereits sehr gutes Englisch und andere nur in Ansätzen, jedoch funktioniert die Kommunikation trotzdem ganz gut.

Das Projekt beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Problemen – vor allem Umweltproblemen –, welche aktuell auf unserer Erde wüten. Derweil haben wir schon viele Themenbereiche behandelt und dadurch viel Neues gelernt:

– Environment & Natural Resources

– Deforestation, Overpopulation & Solid Waste

– Pollution

– Carbon Footprint

– Global Warming & Climate Change

Sehr interessant war die Thematik “Carbon Footprint”. Dieser beschreibt sozusagen, wie viel Kohlenstoffdioxid-Emissionen man direkt bzw. indirekt ausstößt. Dabei konnte jeder den „WWF Footprint Questionnaire“ nutzen, um herauszufinden, wie groß der persönliche „Carbon Footprint“ ist und dies dann, wenn man möchte, mit den anderen Teilnehmern teilen und vergleichen mit dem Ziel Lösungen für das Fehlverhalten zu finden. Die persönliche Auswertung der Umfrage wurde wie in diesen Beispielen in einem Diagramm dargestellt.

Auch die Thematik der Verschmutzung und des Hausmülls in Verbindung mit Mülltrennung und Vermüllung wurde behandelt. Bei der Verschmutzung war die Idee, dass jede Gruppe sich eine andere Art der Verschmutzung aussucht und dann ein Quiz für die anderen Ländergruppen erstellt, um deren Wissen auf die Probe zu stellen und gegebenenfalls auch neue Informationen zu vermitteln. Unsere Gruppe beschäftigte sich mit der Luftverschmutzung.

Während des Lockdowns konnten wir von zu Hause aus weiter an dem Projekt arbeiten, da jeder einen eigenen Zugang zum geschützten „TwinSpace“ (Arbeitsraum des Projektes) hat und wir auch schon zuvor aus der Ferne zusammengearbeitet haben. 

Jetzt im März-April sammeln wir Informationen über Globale Erwärmung und Klimawandel.   

Zum Ende des Schuljahres wollen wir in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Ländern ein E-Book erstellen.

Text: zusammengestellt von eTwinnern aus Klasse 9/10, Bilder: projektintern

Junge Rostockerinnen auf Expo-Sciences Luxembourg

Jule Koball hat gemeinsam mit ihren Partnerinnen 2020 den Landessieg im Fachgebiet „Chemie“ beim Wettbewerb Jugend forscht errungen. Leider entfiel der Bundeswettbewerb coronabedingt und die Enttäuschung war groß. Umso größer war die Freude über die Einladung zur „Expo-Sciences Luxembourg“. Ende März wird das Team dort seine Forschungsarbeit vorstellen. Wir wünschen den drei jungen Frauen viel Erfolg und gewinnbringenden Austausch mit anderen JungforscherInnen.

Hier geht es zu weiteren Informationen

Text: K. Mantau

Erfolgreiche Teilnahme am internationalen Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai“

Auch in diesem Jahr fand wieder der traditionelle Bolyai-Wettbewerb statt. Anders als in den Jahren zuvor wurde er nachmittags online durchgeführt. Trotz dieser erschwerten Umstände nahmen am Bolyai-Wettbewerb der Mathematik 41 Teams unserer Schule teil. Davon sind 3 Teams unter den besten 6 Mannschaften innerhalb der Bundesländergruppe Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein platziert.

Zu den Preisträgern gehören:       

3. Platz:        Oliver Hantsche, Georg Heinze, Peter Tiedje, Max Vashev (Kl. 5)

                       Sebastian Hilscher, Jonas Koch, Lasse Erik Weltzin, Erik Wiese (Kl. 12)

6. Platz:         Arian Eltner, Lynn Krüger, Edgar Maaser, Gerda Sens (Kl. 7)

Wir gratulieren allen Teilnehmern und Platzierten recht herzlich!

Text & Foto: K. Riedel

„Mach‘ dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“ Albert Einstein

Schwierigkeiten mit der Mathematik hat er garantiert nicht, Sebastian Hilscher, ein hervorragender Schüler aus der 12. Klasse. Schon oft hat er sehr erfolgreich an mathematischen und naturwissenschaftlichen Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene teilgenommen. Ein Höhepunkt ist aber sicher sein Sieg beim internationalen mathematischen Team-Wettbewerb „Baltic Way“ 2020. Sebastian hatte sich für das fünfköpfige deutsche Team qualifiziert und gehört zu den besten deutschen Nachwuchsmathematikerinnen und –mathematikern aus Norddeutschland. Die 31. Auflage des internationalen mathematischen Team-Wettbewerbs „Baltic Way“ wurde dieses Jahr virtuell ausgetragen, nachdem Island als ursprünglich vorgesehenes Gastgeberland aufgrund der aktuellen Pandemielage absagen musste. Sebastian konnte mit seinen Leistungen überzeugen und hat gemeinsam mit dem Team aus Deutschland den Sieg errungen. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch.

Text: K. Pietsch

Foto: S. Winkler