Unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler Luise Koball und Arian Wulf haben beim diesjährigen Bundesumweltwettbewerb in Recklinghausen einen besonderen Erfolg gefeiert. Für ihr Projekt erhielten sie den Sonderpreis der Heinz Sielmann Stiftung, der Arbeiten mit herausragendem Bezug zum Natur- und Artenschutz würdigt.
In ihrem Projekt mit dem Titel „Tube-Worm Hunters: Ökologie und Überlebensstrategien des invasiven Kalkröhrenwurms in den Küstengewässern der Ostsee“ untersuchten sie die Ausbreitung und Anpassungsstrategien dieser eingeschleppten Tierart. Der Kalkröhrenwurm (Ficopomatus enigmaticus) kann dichte Riffstrukturen bilden und kann dadurch gerade Bootsbesitzern zum Verhängnis werden. Die beiden entwickelten Methoden, um Vorkommen und Lebensbedingungen der Würmer zu erfassen, und diskutierten, welche Folgen die weitere Ausbreitung für die heimische Artenvielfalt haben könnte.
Die feierliche Preisverleihung fand am 18.September in Recklinghausen statt. Dort wurden junge Forscherinnen und Forscher aus ganz Deutschland geehrt, die mit Kreativität, Engagement und wissenschaftlicher Neugier Lösungsansätze für aktuelle Umweltfragen entwickelt haben.



