In den letzten Wochen vor den Sommerferien verwandelte sich unsere Schule gleich mehrfach in ein lebendiges Forschungszentrum: An zwei Präsentationstagen stellten die Fünftklässler ihre Ergebnisse vor, und auch die sechste Klasse zeigten stolz ihre selbstständig erarbeiteten Projekte aus dem DiFF-Unterricht. Eingeladen waren neben den Klassen selbst auch Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte, die die Vorführungen mit großem Interesse verfolgten.
Die fünften Klassen präsentierten in zwei Räumen ihre sorgfältig vorbereiteten PowerPoint-Vorträge. Über mehrere Wochen hinweg hatten sie sich intensiv mit ihren Themen beschäftigt, Informationen gesammelt und ihre Ergebnisse strukturiert. So entstanden Beiträge zum Mufflon, zur Vedischen Mathematik oder zu Säugetieren im Wald. Die Vielfalt machte deutlich, wie neugierig die Kinder an neue Themen herangehen und wie rasch sie gelernt haben, ihre Erkenntnisse in anschaulicher Form zu präsentieren.
Die Sechstklässler arbeiteten bereits zum zweiten Mal im DiFF-Unterricht und konnten ihre Fähigkeiten dadurch gezielt vertiefen. Auch sie hatten sich über mehrere Wochen mit großem Engagement vorbereitet, eigene Fragestellungen entwickelt und spannende Antworten recherchiert. Ihre Ergebnisse stellten sie in drei thematisch gestalteten Räumen vor.
Im Bereich „Astronomie und Technik“ ging es etwa um die Frage, welcher Planet die stärkste Gravitation besitzt – anschaulich erklärt anhand eines Frühstücksbeispiels. Ein weiteres Projekt zeigte, wie der kleinste Computer der Welt funktioniert und welche Möglichkeiten in dieser winzigen Technik stecken.
Der Raum „Sport“ beeindruckte mit physikalischen Phänomenen aus der Welt des Fußballs: Wie entsteht eigentlich die berühmte Bananenflanke? Und worin unterscheiden sich moderne Trikots von denen früherer Jahrzehnte? Auch visionäre Ideen fanden Platz – etwa in einem Beitrag zur Frage: „Wie könnte das BMX-Rad der Zukunft aussehen?“ Im Themenraum „Kultur und Gesellschaft“ konnten die Gäste den Wandel der Comiccover von „Lustiges Taschenbuch“ bestaunen, die Modeentwicklung von Röcken über Jahrzehnte hinweg nachvollziehen oder durch ein Experiment erfahren, wann Gaming zur Ablenkung wird. Besonders originell war ein Projekt, das der Frage nachging: „Wie kann Origami das räumliche Denken fördern?“
Die Präsentationstage zum Schuljahresende waren ein voller Erfolg und zeigten eindrucksvoll, wie motivierend es ist, eigene Fragen zu stellen und Antworten selbst zu erarbeiten. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für die vielfältigen Ideen, die engagierte Vorbereitung und die gelungene Durchführung! Im neuen Schuljahr freuen wir uns darauf, erneut gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in spannende Forschungsprojekte einzutauchen.




