Hochbegabtenförderung

Unser Verständnis von Hochbegabung – ein Modell für die Praxis

Das Drei-Ringe–Modell des US-amerikanischen Psychologen Joseph S. Renzulli (1978) kann als Ausgangspunkt der Entwicklung moderner, wissenschaftlich angelegter Begabungsmodelle verstanden werden. Im Rahmen einer biografischen Analyse suchte er nach Gemeinsamkeiten bekannter Persönlichkeiten. Er konnte drei, für begabte Menschen typische Persönlichkeitsmerkmale sondieren:

  • überdurchschnittliche kognitive Fähigkeiten (Intelligenz)
  • ein hohes Maß an volitiven bzw. motivationalen Eigenschaften
  • und ein sichtbar höheres Maß an Kreativität.

In der Schnittmenge dieser Eigenschaften manifestiert sich Hochbegabung als eine der Person innewohnende Möglichkeit oder wie 1916 bereits William Stern formulierte „unumgängliche Vorbedingung“, welche allerdings noch nicht die Hochleistung selbst bedeutet.

Nun ist menschliche Entwicklung immer nur in der Interaktion mit Umweltfakoren zu verstehen, da die Konfrontation mit sozialen Erfordernissen den Menschen erst zur Hervorbringung seiner Potenziale animiert oder diese auch unterdrückt.

Die Erweiterung des Drei-Ringe-Modells von Renzulli um die sozialen Faktoren verdanken wir Franz Mönks (2000) einem holländischen Psychologen.

Es überrascht nicht, dass sie in Gestalt eines die intrapersonalen Vorbedingungen umschließenden Dreiecks konstruiert wurden und die Faktoren Familie, Freunde und Schule umfassen. Die drei sozialen Bereiche, die wohl auch generell die Entwicklung eines Kindes im Wesentlichen beeinflussen.

Unsere Aufgabe als Schule, besteht darin, Bedingungen zu schaffen, die dem Kind helfen, seine Potenziale zu erkennen und zu entfalten.

Triadisches Interdependenzmodell (Franz Mönks, 2000)

Triadisches Interdependenzmodell (Franz Mönks, 2000)

Unser Konzept zur Förderung von hochbegabten Kindern:

Förderleitfaden für Eltern und Schüler (beginnend ab Schuljahr 2017/18 für Schülerinnen und Schüler der Klasse 5)
Klicken Sie zum Öffnen des Konzeptes auf das Bild. Es öffnet sich eine PDF-Datei.
Förderleitfaden

Aufnahmeverfahren

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